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Musikalische „Früherziehung“

#littledrumschool

Musikalische Früherziehung oder frühkindliche Musikerziehung

Hochtrabende Worte, die viel Platz für Interpretationen lassen.

Für mich geht es gerade bei Kindern nicht darum möglichst schnell und gut Noten zu lesen, ein Instrument zu beherrschen oder komplexe Rhythmen spielen zu können.

Musik darf und soll kein Zwang sein.
Musik ist COOL, löst Spaß und Begeisterung aus
und soll an schöne Erlebnisse erinnern.

Was gibt es Schöneres, wenn ihr Kind später sagt: „Mama/Papa weißt du noch, da haben wir Musik gemacht, das war cool. Ich mag Musik und möchte ein Instrument lernen.“
Du kannst es zu Hause beobachten, unsere Kinder stecken voller Musikalität und Rhythmik.
Töpfe werden zu Trommeln und bei Musik wird sich sofort bewegt. Aber auch das Einschlafen oder „runterkommen“ ist mit leiser beruhigender Musik viel einfacher.
Wir als Eltern können dieses musikalische Talent durch einfache alltägliche Rituale und Hilfestellungen fördern und fordern.
Im Angebot in der Kita geht es stark um die sogenannten ORFF – Instrumente, Rhythmusinstrumente, die jeder durch Schlagen, Rasseln, Bewegung usw. spielen kann.

Hier gibt es kein richtig und kein falsch.

Musik in der Kita ist in meinen Augen am besten in Form eines offenen Angebotes. Den Kindern die Möglichkeit geben, in ihrem gewohnten Umfeld Musik zu machen, Instrumente kennenzulernen und gemeinsam Musik zu erleben.
Wir beginnen immer mit einem Begrüßungslied. Dieses ist immer gleich und beruht auf einem Rhythmus, den wir erwachsenen kennen und die Kinder ganz schnell auch nachmachen können.
Für die Kinder immer am aufregendsten, der lauteste und wildeste Teil, die „KRACH-MACH-RUNDE“. In der Mitte steht eine große Tasche mit allerlei verschiedenen interessanten Instrumenten. Alles Mögliche aus dem Percussion Bereich. Greift zu und macht „Krach“ Es ist egal wie, ob eine Rassel zum Schlägel umfunktioniert wird spielt hier keine Rolle. Alles ist erlaubt. In dieser Runde können die Kinder die Instrumente kennenlernen und ausprobieren. So findet sich schnell ein „Lieblingsinstrument“ was man auf viele verschiedene Arten spielen kann.
Nachdem wir alle einzeln die Instrumente ausprobiert haben, gehen wir dazu über gemeinsam zu musizieren. Leichte Rhythmik und Lieder spielen wir gemeinsam. Eine große Musikgruppe hat oft einen Dirigenten, der das Tempo und die Lautstärke durch Zeichen vorgibt. Kinder können diese Rolle übernehmen, spielerisch lernen auf andere zu achten und auf Zeichen und Gesten reagieren.
Auch Traumreisen können und dürfen bei Musik nicht fehlen. Leise beruhigende Musik wirken lassen.
Eine Einheit in der Gruppe plane ich immer mit 30 Minuten.

Konzept (PDF)
HIer ein paar kleine Ausschnitte:
Corona Liedder dicke Clown